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leuna_echo | 09.07.10

Wie entsteht eine Ausgabe des Leuna-Echos?

 

Von der Ideenfindung über den Druck bis zum Verteilen in die Leunaer Briefkästen

 

Kaffee oder Tee – das ist wohl die am leichtesten zu beantwortende Frage, die sich allmonatlich in der Redaktion des Leuna-Echo stellt.

Petra Wozny, Ute Hirsch und Claudia Petasch während der Redaktionssitzung.

Terminabstimmung zwischen Uwe Rempe und Gundula Köhler.

Die Redaktion

Während der Wasserkocher brodelt und die Kaffeemaschine läuft, suchen die Redakteure um Chefin Ute Hirsch nach Ideen und klopfen den Kalender nach aktuellen Terminen ab. Entsprechend der Themen für jedes Monatsheft wird nach interessanten Beiträgen und Fotomotiven gesucht. Jedes Leuna-Echo hat mindestens 16 Seiten, die gefüllt werden müssen. Rund 35 Beiträge werden also in einem Monat und zehn Mal im Jahr recherchiert, akquiriert und formuliert. Die Vorarbeit leisten die beiden Redaktionsassistentinnen Heike Koßmann und Gundula Köhler. Sie vereinbaren die Termine für die Redakteure bei den Unternehmen und kontaktieren zugleich die Anzeigenkunden. Während die Redakteure Claudia Petasch, Petra Wozny und Uwe Rempe sich bei verschiedenen Gesprächspartnern über neue Entwicklungen informieren und interessante Beiträge verfassen, „flattern“ dann nacheinander die fertigen Manuskripte im Unicepta-Büro ein. Dort werden sie noch einmal kontrolliert, damit sie möglichst fehlerfrei den Kunden vorgelegt werden können. Geben sie ihr okay, sprechen wir von Freigabe. Erst dann gehen alle Manuskripte, Fotos, Anzeigen und Diagramme per Mail in die Grafik.


Die Grafik

Unser Grafiker, Steffen Wilbrandt, gestaltet daraus eine neue Ausgabe des Leuna-Echos, was nicht immer einfach ist, denn die Manuskripte sind unterschiedlich lang und die Anzeigen verschieden groß. Die meisten Lücken lassen sich recht einfach mit Bildern füllen. Kniffelig wird es nur, wenn die bereitgestellten Fotos nicht die für den Druck nötige Auflösung besitzen oder wenn der Text zu lang ist. Dann muss – immer in Abstimmung mit der Redaktion – umgestellt, gekürzt und manchmal auch rausgeworfen werden. Mitunter sind auch Kundenwünsche zu berücksichtigen, Tabellen und Grafiken zu „bauen“, Fotos zu retuschieren oder besondersaufwendige Seiten für die Messe- oder Weihnachtsausgabe zu setzen.
Ganz wichtig ist, dass alles noch einmal Korrektur gelesen wird. Dies obliegt Kathrin Kaduk am Bitterfelder Standort der Unicepta. Erst wenn sie nichts mehr findet, geht die Ausgabe in Druck.

Die Druckerei

Gedruckt wird das Leuna-Echo gleich gegenüber der Redaktion bei der DSL Druck-Service Leuna. „Bei uns werden alle Daten noch einmal geprüft“, schildert Geschäftsführerin Elke Simon-Kuch. Dann werden die Filme belichtet und Druckplatten hergestellt. Zwischenzeitlich wurde eine halbe Tonne Papier bestellt. Der erste Druck geht auf einen so genannten Rohbogen. Der wird getrocknet, beschnitten und wieder kontrolliert. Ja, und dann kann es losgehen. 8.000 Mal werden die farbigen Seiten gedruckt, beschnitten, geheftet, verpackt, eingepackt, beschriftet und verschickt – ein Prozess, der rund eine Woche dauert, sagt Elke Simon-Kuch.

Die Zustellung

Der Großteil der Zeitung wird am Standort an die Unternehmen durch den Postdienst der InfraLeuna verteilt. in die Briefkästen der Leunarer Haushalte gelangen die Leuna-Echos seit Mai 2010 durch die Verteiler der Zeitzer Werbeagentur. Die Standortmagazine werden von den Zeitzern von der Druckerei abgeholt und zum Lagerstützpunkt der Werbeagentur gebracht. „Die Zeitungen werden erfasst, auseinander genommen und maschinell wieder zusammengestellt, je nach Stückzahl, wie sie die Zusteller für ihre Verteilgebiete benötigt“, erklärt Geschäftsführer Dirk Skibbe. Sind die Leuna-Echos abgepackt, wird jedes Paket mit einer Kennung versehen, die es ermöglicht, die Zeitungen mittels EDV jederzeit zuzuordnen. Die kommissionierten Pakete werden schließlich den Fahrern, die alle ein bestimmtes Tourengebiet im Postleitzahlenbereich abzufahren haben, übergeben. Diese bringen die abgezählten Pakete zu den jeweiligen Zustellern, die dann die 3.300 Leuna-Echos an die Haushalte in Leuna verteilen.

Nach vier Wochen heißt es dann wieder Kaffee oder Tee und wieder geht es auf Ideensuche.