13.03.2018    

Weber Rohrleitungsbau Merseburg hat neuen Technischen Leiter

Blau sind die Arbeitsanzüge, weiß die Schutzhelme der Männer aus Merseburg auf den Industrie- Baustellen im Osten der Republik. Die Farben blau und weiß dominieren auch die Schilder, die zeigen: Hier arbeiten die Spezialisten von Weber Rohrleitungsbau.

Beim letzten Shutdown der TOTAL-Raffinerie in Leuna etwa, bei der Verrohrung von LEUNA-Harze IV oder beim Bau der dritten, gut 14 Millionen Euro teuren Anlage von Puralube in Zeitz, die seit 2017 als weltweit erste Basis-III-Öl aus Altöl raffiniert. Und im Idealfall ist dann selbst der Himmel blau-weiß. 

Seit dem 1. September 2017 ist auch die Führung der rund 600 Mitarbeiter starken und erfolgreichen Weber Industrieller Rohrleitungsbau & Anlagenbau Merseburg GmbH & Co. KG wieder komplett. „Wir haben mit Gunnar Stein einen ausgewiesenen Fachmann als Technischen Leiter einstellen können“, berichtet Geschäftsführer Joachim Peisker. Der Technische Leiter wird sich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung um die Abwicklung technischer Aspekte von Aufträgen auf den Baustellen kümmern, ist zudem gemeinsam mit der zuständigen Projektmannschaft in alle Arbeitsphasen von der Angebotserstellung bis zur Leistungsabrechnung involviert.

Wachsendes Turnaround-Geschäft

Gunnar Stein ist kein Unbekannter in der Branche, im Gegenteil: Seit dem Studium in den 1980ern in Berlin ist der 55-jährige Ingenieur aus dem Burgenlandkreis als Verantwortlicher im industriellen Dienstleistungsgeschäft unterwegs, vor allem in der Chemie- und Energiebranche. Was ihn an dieser Arbeit reizt? „Die Vielfalt der Aufgaben so zu organisieren, damit alle Beteiligten wie ein fein austariertes Räderwerk reibungslos miteinander arbeiten und am Schluss die Zeit- und Budgetvorgaben exakt eingehalten werden können.“

Dafür gibt es in den nächsten Jahren viele Gelegenheiten, schließlich ist Weber im industriellen Rohrleitungsbau in der Prozessindustrie Marktführer in Deutschland, die Merseburger Niederlassung dominiert im Osten der Republik. Ihr stehen beispielsweise im Turnaround-Geschäft, also der Generalinspektion von Industrieanlagen, große Aufgaben ins Haus; etwa in der PCK-Raffinerie in Schwedt, beim Cracker von Dow in Böhlen oder bei BASF Schwarzheide. Auch im Anlagenservice sind die Merseburger sehr gefragt.

Lehrlinge und Fachleute willkommen

Kein Wunder, dass ein am Markt gefragter Dienstleister wie Weber Rohrleitungsbau einen großen Bedarf an Mitarbeitern hat, zumal im Hinblick auf den mehr und mehr spürbaren Fachkräftemangel. „Wir haben die Aufgabe schon vor Jahren erkannt, steuern dagegen und stellen jedes Jahr eine große Zahl an Industriemechaniker-Lehrlingen ein“, berichtet Joachim Peisker. „Wir freuen uns auch über jede Bewerbung von gestandenen Fachleuten, die eine neue Arbeitsstelle suchen.“ Das Unternehmen bildet zudem Studenten im dualen Studium aus, die Weiterbildung von Mitarbeitern zum Meister oder Qualifizierungen und Fortbildungen sind hier selbstverständlich.

Selbst Industrie 4.0 ist für Weber Rohrleitungsbau kein Fremdwort. „Gemeinsam mit den Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Magdeburg arbeiten wir eng zusammen, um Prozesse und Abläufe auf den Baustellen schneller und intelligenter machen“, so Geschäftsführer Peisker. Klar, das regional verankerte Unternehmen hat auch enge Kontakte zur Hochschule Merseburg, die in Zukunft noch enger geknüpft werden sollen.

Viel zu tun also für Weber Rohrleitungsbau Merseburg und auch für Gunnar Stein, der privat übrigens auf die Farbkombination schwarz-gelb steht: Der verheiratete Familienvater von zwei Kindern ist seit vielen Jahren begeisterter Imker.

UR