05.02.2019    

Tanklager der Innospec Leuna GmbH

Das Team der Verladung sorgt für einen sicheren Transport der Produkte zum Kunden

Es ist 9.20 Uhr: Der Tankcontainer der internationalen Spedition DEN HARTOGH rollt auf einem Sattelzug der InfraLeuna-Spedition auf die Verladetasse des Tanklagers der Innospec Leuna. Bei wolkenfreiem blauen Himmel glänzen die Tanks der Innospec silbern im Sonnenlicht. Die Temperatur der Luft ist eisig und liegt nur knapp über der Null-Grad-Grenze.

Doch den Mitarbeitern der Verladung, Maurice Rohden und Ronny Wachter, macht das Wetter nichts aus. Sie sind in ihren dunkelblauen Arbeitsanzügen und roten Fleecejacken gut und sicher vor Kälte geschützt. Ein neues Dieseladditiv für den russischen Markt soll in den Tankcontainer verladen werden. Am Vortag hat Sara Bachmann von der Auftragsabwicklung bereits die Lieferpapiere für den Transport ausgestellt und zur Spedition der InfraLeuna am Tor 6 des Chemiestandortes Leuna geschickt. Dort wurden sie vom Zoll geprüft und für den Transport vorbereitet.

Nachdem alle Formalitäten erfüllt sind, beginnt nun das Befüllen des Tankcontainers. Dazu öffnet Maurice Rohden das Verladeventil, um das Produkt in den Tankcontainer zu füllen. Im Prozessleitsystem überprüft er, ob das Mischungsverhältnis der verschiedenen Komponenten stimmt. Gleichzeitig zeigt ihm das System den Füllstand des Containers an. „Je nach Viskosität und Menge des Produktes dauert die Verladung ein bis drei Stunden“, sagt er. Während und am Ende des Füllvorganges wird eine Probe vom Produkt genommen und im Labor analysiert. Jede Lieferung erhält ein Analysezertifikat. Hier in der Verladung kommt es auf Genauigkeit an, denn die richtige Zusammensetzung ist entscheidend für die Qualität des Produktes.

Während der Tank befüllt wird, beginnt Moritz Bielitz, Auszubildender bei Innospec, mit dem Labeln des Containers. Die genaue chemische Bezeichnung des Produktes und die Gefahrstoffkennzeichnung muss gut sichtbar am Container angebracht werden. Nach ca. zwei Stunden rollt der Tankcontainer vom Gelände zum Tor 6 und verlässt den Chemiestandort in Richtung Autobahn.