02.08.2017    

Stadler + Schaaf steht für hohe Qualität und familiäre Atmosphäre

"Stadler + Schaaf ist für mich eine aufstrebende, innovative Firma, in der ich mich verstanden fühle", sagt Jörg Thaler. Er ist Leiter der Region Ost in diesem Unternehmen. Holger Treichel, Leiter der Niederlassung in Zwenkau, hakt ein: "Stadler + Schaaf ist loyal mit einem prima Betriebsklima". Und von der Niederlassungsleiterin aus Leuna Katja Ziegler, ist zu hören: "Die Entscheidung, nach meinem Studium hierher zu gehen, war goldrichtig."

v.l.: der Leiter der Region Ost Jörg Thaler, die Niederlassungsleiterin Leuna Katja Ziegler und der Niederlassungsleiter Zwenkau Holger Treichel.

Die Stadler + Schaaf Mess- und Regeltechnik GmbH gibt es seit 35 Jahren. Das inhabergeführte Unternehmen hat in Deutschland 22 Standorte, davon vier im Osten. Insgesamt sind 840 Menschen beschäftigt – an den ostdeutschen Standorten sind es rund 70. Der Kunde bekommt den so genannten „Full-Service“. Vom Konzept über die Konstruktion und Programmierung bis hin zur Wartung und Betreuung der gelieferten Mess- und Regeltechnik. "Wir sind Dienstleister und gehen dorthin, wo der Kunde ist", erklärt Thaler. Das ist in Leuna in fast jedem Unternehmen am Chemiestandort der Fall, kann aber auch einmal in China sein. Unterwegs sind die Männer und Frauen von Stadler + Schaaf in der Chemie und Petrochemie, im Bereich Energie ebenso wie in der Automobilindustrie, der Lebensmittel- und Papierindustrie, aber auch im Pharmabereich. Treichel kürzt ab: "Wir sind da, wo Strom fließt." Stadler + Schaaf ist möglicherweise nicht so bekannt wie Porsche, fügt der Leiter der Region Ost hinzu, aber "Wir erfüllen unsere Aufträge in höchster Qualität. Das spricht sich rum." Dies wiederum erfordert ein starkes und vor allem gutes Team an jedem der Standorte.

Doch wie ist das zu schaffen? Dreh- und Angelpunkt ist das Betriebsklima. Mitarbeiter und Vorgesetzte reden auf Augenhöhe, mitunter ist man sogar per du. Die Arbeitszeit wird so gestaltet, dass jeder Raum hat, sich selbst kreativ zu entfalten. „Welchen Weg ein Teammitglied wählt, um ans Ziel zu gelangen, ist sekundär“, sagt Katja Ziegler, die als Niederlassungsleiterin in Leuna die Personalentscheidungen trifft. „Wichtig ist das Endergebnis – und das muss stimmen. Solch ein Klima basiert auf Vertrauen, auf einem stetigen Geben und Nehmen“, erklärt sie die Firmenphilosophie.

Doch was, wenn aus diesen Teams langjährig erfahrene Mitarbeiter in den Ruhestand gehen? Finden sich dann gleich und schnell wieder neue, die in solches Gefüge passen? Jörg Thaler redet nicht um den heißen Brei: "Facharbeiternachwuchs zu finden, ist ausgesprochen schwer. Hier gehen wir den Weg über Stellenanzeigen und suchen den Kontakt zu Zeitarbeitsfirmen. Die Sorge, den Richtigen zu rekrutieren, ist aber groß, wenngleich auch nicht nur ein Leunaer oder Zwenkauer Problem." Ganz anders sieht es beim Zugewinn von Ingenieuren aus. "Wir warten nicht mehr auf die Absolventen, sondern gehen an die Hochschulen", schildert Holger Treichel. Über den herkömmlichen Weg des Erhalts von Bewerbungsmappen habe die Erfolgsquote etwa bei zehn Prozent gelegen. "Jetzt beim direkten Kontakt an Hochschulen und Universitäten und bei nur zwei lokalen Hochschulmesseauftritten im Jahr haben wir in den letzten fünf Jahren sieben Studenten gewinnen können, die nach ihrer Praktikumsarbeit zu uns zurückgekommen sind. Das ist ein voller Erfolg", resümiert Thaler und ergänzt: "Wir lernen den jungen Menschen kennen, aber auch der Kunde, wo der Student seine Arbeit schreibt, hat bereits Kontakt – ein Zugewinn für alle. Bestes Beispiel ist die Niederlassungsleiterin von Leuna, Katja Ziegler. Nach ihrem Studium hörte sie vom guten Ruf der Firma Stadler + Schaaf. 2012 begann sie als Projektingenieurin. Die Firmenleitung merkte schnell, dass sie noch mehr kann und betraute die heute 35-Jährige mit der Niederlassungsleitung.
PW