21.10.2019    

Schnuppern in Werkstätten und Laboren

Tag der offenen Tür bei der Bildungsakademie Leuna gut besucht

Gut besucht war der Informationsstand der InfraLeuna, wo Eric Börner (li.), Mitarbeiter Personal, vier Berufe vorstellte. Foto: Petra Wozny

Traditionell zum Tag der offenen Tür der Bildungsakademie Leuna (BAL) zeigte sich wieder dieses Bild: Parkplätze wurden im Laufe des Tages zur Mangelware. Aus Halle, dem Saale- und Burgenlandkreis waren mehr als 200 Jugendliche mit ihren Eltern angereist, um sich ein Bild über Ausbildungsberufe in der chemischen Industrie zu machen. "Leider sind es dieses Jahr weniger Interessierte als in den vorhergehenden. Um sie fachkundig zu informieren, sind unsererseits zirka 30 Mitarbeiter, 40 Auszubildende und Vertreter von etwa 20 Unternehmen, wie der Mitteldeutschen TOTAL Raffinerie, der InfraLeuna, Domo, Innospec und auch dem Weber Rohrleitungsbau vor Ort, die einen Einblick in die Vielfalt der Ausbildungsberufe geben können", schilderte BAL-Marketingleiter Mathias Engel. Wie immer bestand für die Jugendlichen die Möglichkeit, in Werkstätten und Laboren zu schnuppern sowie einen Einstellungstest zu machen.

Ganz neu bei dieser Veranstaltung waren Maria Butzke und Stefanie Hribal. Sie stellten das Mitteldeutsche Bitumen- und Paraffinwerk aus Webau bei Hohenmölsen im Burgenlandkreis vor. "Wir sind sicher hier in der Region noch nicht so bekannt und möchten deshalb die Gelegenheit nutzen, für unsere drei Ausbildungsplätze zum Chemikanten und einen Laboranten zu werben", erklärte Maria Butzke, die ebenso wie Ausbildungskoordinatorin Stefanie Hribal bereits in diesem Unternehmen gelernt hatte. Nun würden sie in dem Chemiebetrieb, in dem rund 50 Mitarbeiter beschäftigt sind, selbst ausbilden. Der Weißenfelser Molkereibetrieb "frischli", bekannt für die Herstellung der Quarkspeise "Leckermäulchen", zeigte sich zum zweiten Mal zur Berufeschau. "Wir lassen seit fünf Jahren bei der BAL ausbilden uns sind hochzufrieden. Für 2020 suchen wir noch einen Azubi", war vom Werkstattleiter Instandhaltung Enrico Gräfe zu hören.

Während viele Jugendliche schnupperten und eine Menge Informationen für ihre Berufswahl sammelten, kamen Lion Feldbinder und Luca Gerhardt schon bestens vorbereitet an den Stand der TOTAL Raffinerie. Beide gaben ihre Bewerbung ab. Eine gute Motivation bescheinigten Eric Börner, Mitarbeiter im Bereich Personal der InfraLeuna als auch Sebastian Wetzel vom Fachbereich Personalwesen der DOMO, den Jugendlichen. Der Beruf des Chemielaboranten stehe ganz oben auf der Wunschliste. Chemikant indes möchte Henry Bartholomäus werden. Marcel Winzer, der sich bereits im zweiten Ausbildungsjahr in diesem Beruf bei der TOTAL befindet, ließ den 13-Jährigen im Labor schon einmal ein wenig Chemieluft schnuppern. PW


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