05.06.2018    

Mammoet setzt auf die Digitalisierung

Seit jeher ist es der Anspruch von Mammoet, die Branche der Schwermontage aktiv mitzugestalten und in ihrer Entwicklung voranzubringen.

Installation und Montage eines Kühlturms

Mammoet setzt in vielen Bereichen heute bereits auf die Vorteile digitaler Datenverarbeitung. Neben der Nutzung von Online-Ausschreibungsportalen der Kunden und der Durchführung von Online-Kundenzufriedenheitsbefragungen hat das Unternehmen mit der Mammoet Task Application auch die Möglichkeit geschaffen, über mobile Endgeräte Auftragsdaten zu empfangen und diese zeit- und ortsunabhängig zu verarbeiten. Über ein Trackingsystem kann darüber hinaus die Position jedes Fahrzeugs der Unternehmensflotte exakt bestimmt und Wartungsintervalle abgefragt werden. Somit lassen sich Wartungs- und Einsatzzeiten leicht koordinieren sowie Engpässe und zeitliche Verzögerungen im laufenden Projekt vermeiden.

Damit Mammoet die Digitalisierung seiner Prozesse und seiner Fahrzeugflotte zielgerichtet vorantreiben kann, gilt es zunächst, die Erwartungen aber auch den Stand der Digitalisierung auf Seiten der Kunden genau zu hinterfragen. Mammoet wird durch eine effizientere und transparentere Projektabwicklung auch die Kundenzufriedenheit weiter steigern. Die verkürzten Projektlaufzeiten, der optimierte Einsatz von Equipment und Fachkräften sind Vorteile der Digitalisierung, die Auftragsvolumen, das Mammoet jährlich umsetzen kann. Digitalisierung ist also auch als Umsatztreiber anzusehen.

Welche Ziele setzt sich Mammoet im Zuge der Digitalisierungsstrategie? Die Digitalisierung ist in der Unternehmensstrategie 2022 von Mammoet festgeschrieben. Ein Ziel ist die umfassende Digitalisierung des Kundenmanagements. Dieses beginnt mit den ersten Berührungspunkten auf der Website und in den Social Media Kanälen des Unternehmens. Anfrage, Beauftragung sowie Reporting, Dokumentation und Rechnungstellung sollen in der Zukunft überwiegend digital erfolgen. Auch das digitale Engineering und die Projektplanung mit dem vom Kunden zur Verfügung gestellten 3D-Modell des Montageortes soll Zug um Zug ausgebaut werden.

Darüber hinaus plant Mammoet, den Montageteams umfassende und stets aktuelle Montageanweisungen auf digitalen Endgeräten zur Verfügung zu stellen. Wo es möglich ist, sollen die Daten direkt in das Equipment eingepflegt werden. Realitätsnahe Simulationstools runden das Serviceangebot für Kunden und Montagekräfte ab. Mit dem Jahr 2022 werden die Digitalisierungsbestrebungen von Mammoet jedoch nicht abgeschlossen sein. Das Unternehmen versteht Digitalisierung vielmehr als fortschreitenden Prozess, der kontinuierlich vorangetrieben und vertieft werden will. Regelmäßig werden Soll- und Ist-Zustand mit den Anforderungen der Kunden und der Branche insgesamt abgeglichen.