23.07.2018    

DOMO feiert Azubi-Day am See in Großkayna

Die Idylle ist perfekt: Still ruht der See in Großkayna an diesem sommerlichen Donnerstag. Nur auf dem Volleyball-Platz am Sportcenter herrscht Trubel. Die Auszubildenden von DOMO schlagen den Ball übers Netz, feuern sich gegenseitig an, kämpfen um jeden Punkt und schwitzen ordentlich.

Teambuilding bei DOMO, Foto: Uwe Schimunek

„Einmal im Jahr kommen wir alle zu unserem Azubi-Day zusammen“, erklärt Franziska Hödt, die Ausbildungskoordinatorin des Chemie-Unternehmens. 27 junge Leute werden bei DOMO derzeit Chemikant und Elektroniker für Automatisierungstechnik, beziehungsweise starten ihre Ausbildung in diesem Sommer. Zwei Dutzend konnten zum Event am See kommen und toben sich nun auf dem Volleyball-Feld aus.

Gute Bewerber
Franziska Hödt ist hörbar stolz auf ihre Schützlinge. Sie berichtet, dass in diesem Jahr alle sieben Prüflinge ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, zwei davon sogar mit „sehr gut“. Auch mit der jüngsten Bewerbungsrunde ist sie hochzufrieden. „Wir haben das Glück, dass wir sehr viele Bewerbungen bekommen haben.“ Und: Nach dem Auswahlverfahren gab es keine Abgänge. Nun sind die Neuen bei ihrem ersten Azubi-Day bei DOMO dabei, dürfen sich buchstäblich ins Team spielen.

Auf dem Volleyball-Platz wurde indes genug geschwitzt. Nach einer kleinen Stärkung mit Obst und Getränken steht schon der nächste Programmpunkt vor dem großen Abschluss-Grillen an. Und der macht mindestens genauso viel Spaß wie das Volleyball-Spiel – zwei Drachenboote warten auf die jungen Leute. Auf dem Weg vom Sportplatz zum Bootssteg erzählt Auszubildenden-Sprecher Marvin Zober, wie er zu DOMO gekommen ist. Er stammt aus Leuna und wollte unbedingt einen attraktiven Beruf am Standort erlernen – am besten bei einem der großen Unternehmen; nicht zuletzt, weil diese nach Tarif bezahlen.

Mit Selbstbewusstsein ins Finale
„Bei DOMO hatte ich mein erstes Vorstellungsgespräch und gleich das Gefühl, dass alles passt“, sagt der inzwischen 24-Jährige. Zunächst, das gibt er zu, hatte er schon gehörigen Respekt vor den 12-Stunden-Schichten. Doch gerade diese erwiesen sich als ideal für den jungen Mann. Während der Arbeitszeit ist volle Konzentration gefragt, die Zeit „mit den tollen Kollegen“ vergeht wie im Flug. Und den langen Schichten stehen eben auch entsprechende Ruhephasen gegenüber. Ein paar Kompromisse muss Marvin Zober eingehen. Der Fußball ist für den Landesklasse-Kicker des SV Wacker Wengelsdorf in den Hintergrund gerückt. Oft muss er beim Training oder auch am Wochenende passen. „Nun wechsle ich eben zwischen der 1. und 2. Mannschaft, das passt schon“, zeigt er sich flexibel.

Drei Jahre hat der angehende Chemikant von seiner Lehrzeit bereits absolviert, in ein paar Monaten steht seine Abschlussprüfung an. Er berichtet, wie er vor der Zwischenprüfung noch „echt Bammel“ hatte. Dort waren die Ergebnisse indes prima und nun geht er mit einem gesunden Selbstbewusstsein ins Finale der Ausbildung. Wenn alles gut läuft, würde er gern bei der DOMO bleiben und hier den nächsten Schritt in sein Berufsleben machen.

Beim nächsten Azubi-Day 2019 kommen dann schon die neuen DOMO-Auszubildenden zum Kennenlernen. Denn die kommende Bewerbungsphase beginnt demnächst. „Wir suchen Chemikanten, Chemielaboranten, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik“, erklärt Ausbildungskoordinatorin Franziska Hödt, bevor sie zu ihren jetzigen Schützlingen ins Drachenboot steigt und lospaddelt. US