14.05.2019    

Catalyst nun unter Shell-Flagge

Leunaer Unternehmen firmierte zum 1. April um

Geschäftsführer Holger Günschel zeigt ein Plakat mit dem neuen Shell-Firmennamen für die Leunaer. Foto: Petra Wozny

Die Freude ist Holger Günschel ins Gesicht geschrieben. Seit dem 1. April firmiert die Firma CRI Catalyst, die er als Geschäftsführer seit 2010 leitet, als Shell Catalysts & Technologies Leuna GmbH. "Wir arbeiten jetzt für alle sichtbar unter dem Shell-Logo, der rot umrandeten gelben Muschel." Davon versprechen sich gerade die Leunaer viel: Shell hat international einen Namen von außerordentlich gutem Klang.

"Der Zusammenschluss tut uns allen gut", findet Günschel. Die Shell Catalysts & Technologies sei ein leistungsstarker Zusammenschluss von CRI, Criterion und der Shell Global Solution. "Es ist eine neue Organisation, mit der wir nahtlose Dienstleistungen für die Energie und Petrochemie erbringen können. Fundament unseres Angebots ist das Versprechen stabiler Beziehungen. Mit ihm möchten wir unsere Zusammenarbeit nachhaltig fördern sowie einfache Schnittstellen, mehr Flexibilität und eine größere Bandbreite an Expertise, Dienstleistungen und Produkten bieten, während die Welt zu Energiequellen mit geringerem Kohlendioxid-Ausstoß übergeht", ist von Holger Günschel zu hören. Shell Catalysts & Technologies Leuna steht im Shell-Unternehmen in vorderster Front, Energie zu transformieren.

2017 war in Leuna die neue Reduktionsanlage zur Produktion von Nickelkatalysatoren in Betrieb genommen worden - ein Paukenschlag. Auch auf das vergangene Jahr blickt der Geschäftsführer mit Stolz. Es sei ein Rekordjahr gewesen. Die Produktion konnte um satte 25 Prozent gesteigert werden. In diesem Jahr sei eine weitere Investition geplant - sie wird jene von vor zwei Jahren weit übertreffen, ist zu hören.