11.04.2018    

13. Auflage der "Leuna - Dialog"

Unternehmer am Chemiestandort Leuna sind sich einig: Die Standortmesse "Leuna-Dialog" ist ein gefragter Termin. Dass man sich diesen Tag frei hält, ist seit Jahren gelebte Praxis. In diesem Jahr geht die Messe in die 13. Runde. Am 26. April öffnen sich die Türen des Leunaer cCe Kulturhauses für dieses Event um 10 Uhr.

War in der ersten Ausgabe im Jahr 2006 noch Platz zwischen den 29 Ständen der Aussteller, so arbeiten jetzt die Verantwortlichen an ausgeklügelten Messesystemen, um noch mehr Unternehmen die Chance zum Dialog auf der Messe zu bieten. Und das ist gut so, denn seit nunmehr neun Jahren ist die Messe ausgebucht und die Warteliste derer, die sich für ein Plätzchen interessieren, ist lang. Zwischenzeitlich stehen 47 Anmeldungen auf ihr. Präsentieren werden sich in der 13. Auflage auf 954 Quadratmetern immerhin 109 Unternehmen. Die kommen vom Standort ebenso wie aus der Region, aber mittlerweile auch aus ganz Deutschland.

„Die Entwicklung dieser Messe in unserem Kulturhaus macht uns stolz, denn sie ist mittlerweile der zentrale Treffpunkt der Industrie und ihrer Dienstleister", sagt Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna. Besonders geschätzt werde, dass die Messe eine Anlaufstelle sei, auf der man effizient kommunizieren könne. „Die Unternehmen wissen es zu schätzen, dass man in wenigen Stunden mit zahlreichen Kunden und Lieferanten auf kurzem Wege ins Gespräch kommt. So etwas stärkt den guten Zusammenhalt hier in Leuna zusätzlich.“ Großes Interesse bestehe an den Fachvorträgen. In diesem Jahr wird Jürgen Stadelmann, Geschäftsführer der Landesanstalt für Altlastenfreistellung von Sachsen-Anhalt, zum Thema "Altlasten – vom Problemfall zum Standortvorteil" sprechen. Dr. Joachim Schulze, Geschäftsführer der EW Biotech GmbH, gibt einen Einblick in die Entwicklung und die Perspektiven seines Unternehmens.

Ein Erfolgsgarant für die Messe und die Aussteller ist sicherlich, dass es am Chemiestandort Leuna keinen Stillstand gibt, denn Leuna wächst dynamisch, neue Anlagen und neue Arbeitsplätze entstehen. Am Standort sind heute über 10. 000 Mitarbeiter beschäftigt – ein Rekordwert seit Bestehen der InfraLeuna. Im letzten Jahr wurde eine Reihe von zukunftsweisenden Investitionen an unserem Chemiestandort Leuna vollendet und in Betrieb genommen. Genannt seien an dieser Stelle die neue Benzolanreicherungsanlage – eine gemeinschaftliche Investition der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH und der DOMO Chemicals, die neue LEUNA-Harze 4-Anlage oder die neue Nylonfolienfabrik der DOMO Chemicals. Insgesamt wurden 260 Mio. Euro von den Unternehmen am Chemiestandort Leuna in Weiterentwicklung und Ausbau ihrer Anlagen gesteckt.

Die InfraLeuna investierte ebenfalls kräftig, so zum Beispiel in neue Kühlwerke, in den Ausbau des Stromnetzes, in Kaltwassererzeugung und Abwasserentsorgung, ferner in ein Container-Gefahrstofflager und einen zweiten Übergabebahnhof. "Wir als Infrastruktur-Dienstleister am Standort investieren weiterhin kräftig, damit sich die Unternehmen am Chemiestandort Leuna gut weiterentwickeln und ideale Bedingungen für ihre Projekte vorfinden", ist von Dr. Günther zu hören. Für 2018 plant die InfraLeuna weitere Investitionen in Höhe von rund 35 Mio. Euro. Die Liste der Vorhaben ist sehr lang. „Insgesamt geht es um mehr als 100 Projekte, mit denen wir unsere Effizienz steigern, unsere Leistungsfähigkeit stärken und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum am Chemiestandort Leuna schaffen wollen. Hier haben wir in den letzten Jahren gemeinsam viel erreicht. Den eingeschlagenen Weg werden wir konsequent weitergehen und auch im Jahr 2018 unseren Standort in großen Schritten weiter Richtung Zukunft entwickeln“, sagt Dr. Günther. PW